
Stubben Foto Julius Marsian
Am Rande der Ostholsteinischen Schweiz, umgeben von Feldern, Wiesen und Wäldern liegt
Stubben, eine 10 ha große, arrondierte Hofstelle, auf der wir seit mehr als 25 Jahren Arabische Pferde halten, reiten und züchten. Alle Arabischen Rassen haben oder hatten bei uns ein Zuhause, seien es ägyptische oder polnische Vollblutaraber, Shagyas, Angloaraber oder Partbreds.Stubben ist eine ehemalige Hufnerstelle des Gutes Bothkamp, die Anfang der 1920er Jahre gesiedelt wurde. Der eichene Torbogen weist die Jahreszahl 1770 auf. Der offizielle Flurname „Stubben“ wurde nach einer Chronik von einer anderen Hofstelle übernommen, deren Feldsteinbrunnen sich noch heute nur wenige Meter weiter im Wald findet. Der Name Stubben (Baumstumpf) deutet darauf hin, dass das Land ursprünglich mühsam dem Wald abgerungen wurde. Die 10 ha sind heute reines Grünland und werden durchzogen von Knicks, die zum großen Teil mit Schlehen und Weißdorn bewachsen sind und so ein seltenes und wertvolles Biotop bilden.
Stubben ist Heimstatt nicht nur für Mensch und Arabisches Pferd, sondern es beherbergt auch eine vielfältige Tierwelt und ist so ein kleines Naturparadies. Im Winterhalbjahr steht häufig eine große Damwildherde auf den Wiesen und vom Wildschwein bis zum Rehbock hat sich schon jede erdenkliche Wildtierart in unseren Rosenbeeten getummelt. Die Hofstelle und der ihn umgebende Buchenwald weisen eine reichhaltige Vogelwelt auf: Schleiereule und Turmfalke brüten im Dachboden, Neuntöter, Mittel- und Schwarzspecht sind Brutvögel, Schwarzstorch, Kranich und Rotmilan überfliegen die Wiesen, Kolkrabe und Seeadler haben gleich nebenan im Wald ihren Horst und neuerdings hört man neben dem Waldkauz auch eine Waldohreule ihren dumpfen Laut ausstoßen.

Stubben im Frühling

Foto: Phuong Trinh

Stubben im Herbst

Morgenstimmung am Stall



Winterstimmung auf Stubben - November 2010

Blick in die alte Scheune

Kastanienallee im Sommer

Kastanienallee im Herbst

Kastanienallee im Winter

Stubben ca. 1920

Stubben 1908